Was kostet Sie die Küche im Jahr — Strom und Gas getrennt gerechnet
Sechs kurze Fragen. Wir schätzen Ihren Jahresverbrauch, zeigen die Aufteilung auf Küche, Kälte, Spülung und Abluft und nennen drei Hebel mit Euro-Werten. Kein Login, keine Telefonnummer nötig.
Geschätzter Jahresverbrauch Strom
– kWh
das sind rund –/Jahr bei 0,265 €/kWh Standardtarif Gewerbe
Schätzung, kein Angebot · Genauigkeit: gut belegtWo der Strom hingeht
Nach Ihrer Eingabe aufgeteilt — hier sehen Sie sofort, wo sich Nachfassen lohnt.
Drei Hebel für Ihren Betrieb
Wollen Sie das mit Ihren echten Zahlen?
30 Minuten, kostenlos, am Vormittag zwischen den Schichten oder am Telefon. Wir bringen den Vergleich für Strom und Gas schriftlich mit. Kein Wechseldruck.
Wo die Energie in einer Gastro-Küche hingeht
Die Verteilung ist über Betriebe hinweg erstaunlich stabil — das macht sie zum brauchbaren Ausgangspunkt, auch ohne Messgerät.
Die 40-20-17-Regel
In der Gastronomie entfallen typisch 40 % auf Kochen und Garen, 20 % auf Kälte und Tiefkühlung, 17 % auf die Spülküche, 10 % auf Beleuchtung und 7 % auf Lüftung und Abluft. Wer eine Gasküche hat, verschiebt den größten Block zum Gas — und dann ist plötzlich die Kälte der größte Stromposten im Haus. Das ist der Grund, warum die Aufteilung oben anders aussieht, je nachdem was Sie bei „Womit wird gekocht?" auswählen.
Kälte: die einzige Anlage, die 8.760 Stunden läuft
Herd, Spülmaschine und Abluft haben Feierabend. Die Kühlung nicht — sie arbeitet auch am Ruhetag und um vier Uhr nachts durch. Und sie wird leise schlechter: verschmutzte Verflüssigerlamellen, verschlissene Türdichtungen, ein vereister Verdampfer. Zusammen treibt das den Verbrauch um 10 bis 20 % hoch, ohne dass in der Küche irgendetwas auffällt. Das ist der einzige Posten, bei dem ein Putzlappen messbar Geld spart.
Abluft: läuft fast überall auf 100 %
Die Küchenabluft ist mit 7 % kein großer Block — aber sie läuft in den meisten Betrieben von der ersten bis zur letzten Stunde auf voller Stufe, auch wenn um 15 Uhr nur die Vorbereitung läuft. Eine bedarfsgeregelte Haube spart 30 bis 50 % davon. Und sie zieht weniger geheizte Luft aus dem Gastraum, was im Winter zweimal wirkt.
Spülküche: der unterschätzte Dritte
17 % gehen in die Spülung. Der größte Anteil davon ist Wasser aufheizen. Haubenspüler mit Wärmerückgewinnung nutzen die Abluft des Spülgangs, um das Frischwasser vorzuwärmen — typisch 15 bis 25 % weniger Verbrauch bei gleicher Spülleistung. Bei einem Gerät, das ohnehin alle acht bis zehn Jahre ersetzt wird, ist das die Entscheidung, die man beim Kauf trifft und danach nie wieder.
Typische Werte zum Einordnen
Rechnet oben, dann steht Ihre Schätzung als Marke auf derselben Achse.
Häufige Fragen
Wie viel Strom verbraucht ein Restaurant im Jahr?
Café oder Imbiss typisch 15.000–30.000 kWh, Restaurant mit Vollküche 50.000–100.000 kWh. Der belastbarste Kennwert ist die Fläche: Gastronomie liegt bei etwa 230–300 kWh je m² und Jahr.
Welche Geräte verbrauchen am meisten?
Kochen und Garen rund 40 %, Kälte und TK 20 %, Spülküche 17 %, Beleuchtung 10 %, Lüftung 7 %. Bei Gasküchen verschiebt sich der Kochanteil zum Gas — dann ist die Kälte der größte Stromposten.
Warum ist die Kühlung so teuer, obwohl sie nur läuft?
Weil sie als einzige Anlage 8.760 Stunden im Jahr arbeitet. Und weil sie leise schlechter wird: Lamellen, Türdichtungen, Vereisung. Zusammen 10–20 % Mehrverbrauch, ohne dass es in der Küche auffällt.
Lohnt sich Induktion statt Elektroherd?
Beim Verbrauch ja — typisch 30–40 % weniger als Elektro-Gussplatten, weil die Wärme im Topfboden entsteht. Dazu weniger Abwärme, was die Lüftung entlastet. Gegen eine funktionierende Gasküche rechnet sich der Tausch dagegen selten allein über den Verbrauch.
Wie viel Gas braucht eine Restaurantküche?
Küche und Heizung zusammen typisch 20.000–80.000 kWh im Jahr. Beide laufen meist über einen Vertrag — und werden deshalb selten einzeln optimiert.
Ist die Schätzung verbindlich?
Nein. Sie ist eine Orientierung aus Branchen-Kennwerten, bewusst als Spanne. Der echte Wert steht auf Ihrer letzten Jahresabrechnung.
Woher die Zahlen kommen
Grundlage sind Branchen-Kennwerte aus der Energiekampagne Gastgewerbe des DEHOGA Bundesverbands sowie weiterer Effizienzleitfäden — Flächenkennwert 230–300 kWh/m², Geräte-Anteile 40 / 20 / 17 / 10 / 7 — ergänzt um Eckwerte aus unserer Beratungspraxis. Die Fläche schätzen wir mit rund 2,6 m² je Sitzplatz (Gastraum, Küche, Lager, Sanitär).
Wir rechnen bewusst mit Spannen statt mit einer einzelnen Zahl. Es sind Orientierungswerte aus Branchenleitfäden, keine amtliche Einzelstatistik. Preis-Annahmen als Standardtarif Gewerbe: Strom 0,265 €/kWh (Ziel nach Wechsel 0,22), Gas 0,103 €/kWh (Ziel 0,088), Stand August 2026. Ihre echten Preise stehen auf der letzten Jahresabrechnung — mit der wird aus der Schätzung eine Rechnung.
Sie kennen Ihren Verbrauch jetzt — die nächste Frage ist, was Sie dafür zahlen. Was der Markt für Gastronomiebetriebe hergibt, wann ein Wechsel überhaupt möglich ist und wann er sich nicht lohnt, steht in Gewerbestrom fürs Restaurant.
